Eine gleichmäßige Verschiebung von einer falschen Zuordnung trennen
Stell dir vor, zwei bekannte Sender zeigen sämtliche Sendungen eine Stunde zu spät. Das spricht dafür, Gerätezeit und eine globale Korrektur zu prüfen. Es ist noch kein Beweis, dass die Quelle selbst falsch ist. Notiere die bestehende Einstellung, bevor du eine weitere Stunde hinzufügst oder abziehst.
Wenn dagegen nur ein Sender ein völlig anderes Programm zeigt, ist die Zuordnung der Programmdaten eine naheliegendere Spur. Ein globaler Zeitversatz würde dann auch die bisher richtigen Sender verschieben. Prüfe stattdessen den betroffenen Eintrag und die verwendete EPG-Quelle.
Wenn nur spätere Tage leer sind, kann der bereitgestellte Vorschauzeitraum eine Rolle spielen. Eine sofortige komplette Neuinstallation wäre dafür unverhältnismäßig. Erfasse zunächst, bis zu welchem Tag Daten vorhanden sind und wann die letzte Aktualisierung stattgefunden hat.
Mehrere EPG-Quellen geordnet vergleichen
Falls dein Player mehrere Quellen unterstützt, notiere, welche Liste welche Programmdaten verwendet. Zwei Quellen mit ähnlichen Sendernamen können unterschiedliche Kennungen oder Ausgaben beschreiben. Ein bloßer Namensvergleich reicht dann nicht immer für eine richtige Zuordnung.
Ändere nur die Zuordnung eines bekannten betroffenen Eintrags, wenn deine App diesen Weg ausdrücklich unterstützt. Prüfe anschließend denselben Sender und einen unveränderten Kontrollsender. So erkennst du, ob die lokale Änderung den gewünschten Bereich betrifft.
Behalte eine nachvollziehbare Bezeichnung für jede Quelle. Entferne alte oder doppelte Zuordnungen erst, wenn ihre Rolle klar ist. Eine wachsende Sammlung unbekannter EPG-Adressen macht die Fehlersuche schwieriger und kann private Zugänge unnötig an weitere Dienste übertragen.
Nach einer Zeitumstellung mit einem kleinen Kontrollsatz prüfen
Kontrolliere zuerst die Geräteuhr und die regionale Zeitzone. Prüfe danach je eine aktuelle und eine spätere Sendung von zwei bekannten Programmen. Vergleiche sie mit der jeweiligen offiziellen Ankündigung. Halte Datum und Ausgabe fest, damit keine Wiederholung mit der aktuellen Sendung verwechselt wird.
Wenn früher eine manuelle Korrektur nötig war, kann sie nun doppelt wirken. Entferne sie nicht blind, sondern dokumentiere Ausgang und Ergebnis einer einzelnen Änderung. Ein korrekter heutiger Abend ist anschließend an einem weiteren Tag zu kontrollieren, wenn die bisherige Quelle auffällig wechselte.
Ein richtiger Programmführer erzeugt weiterhin kein Replay. Teste eine nachträgliche Wiedergabe nur, wenn sie vom Dienst vorgesehen ist. Programmdaten, Livezugang und vergangene Inhalte bleiben getrennte Leistungen.
| Kontrolle | Eigener Befund |
|---|---|
| Gerätezeit | Stimmt mit österreichischer Ortszeit überein? |
| Zeitzone | Regionale Einstellung statt geratenem Offset |
| Zwei Sender | Gleich verschoben oder nur einer betroffen? |
| Datenstand | Letzte Aktualisierung und Vorschauzeitraum |
| Änderung | Ein Wert mit dokumentiertem Ergebnis |
Gerätezeit und österreichische Zeitzone prüfen
Stelle fest, welche Uhrzeit das Gerät selbst anzeigt. Für Österreich ist Europe/Vienna die passende regionale Zeitzone, sofern sie so auswählbar ist. Eine feste Stundenverschiebung ist kein gleichwertiger Ersatz für eine korrekt verwaltete Zeitzone.
Nach einer Zeitumstellung können manuelle Korrekturen zu einer zusätzlichen Verschiebung führen. Notiere bestehende Einstellungen, bevor du sie änderst. Verwende die automatische Zeitfunktion, wenn Hersteller und Gerät sie für deinen Aufbau vorsehen.
Die Abweichung genau beschreiben
Vergleiche zwei bekannte Programme mit deren offizieller Programmankündigung. Ist jede Sendung um denselben Betrag verschoben, prüfe Zeitkorrekturen. Ist nur ein Sender falsch oder leer, untersuche dessen Zuordnung statt die Uhr des gesamten Systems zu verändern.
Halte Sender, Datum, im EPG angezeigten Beginn und erwarteten Beginn fest. „Alles falsch“ liefert wenig Orientierung. Ein konkreter Unterschied lässt sich dem Anbieter der Programmdaten besser melden.
Die richtige EPG-Quelle zuordnen
Eine Playlist beschreibt die Wiedergabequellen; der EPG liefert Programminformationen. Damit beides zusammenpasst, müssen die Senderzuordnungen stimmen. Eine zufällige kostenlose EPG-Datei kann ähnliche Namen enthalten und trotzdem nicht zu deiner Liste passen.
Nutze die vom berechtigten Anbieter empfohlene Quelle. Wenn dein Player mehrere EPG-Quellen verwaltet, prüfe, welche der betroffenen Liste zugeordnet ist. TiviMate und andere Player können dafür eigene Einstellungen haben; die Menüs unterscheiden sich nach Ausgabe.
Aktualisierung kontrolliert durchführen
Prüfe, wann die Programmdaten zuletzt geladen wurden. Aktualisiere sie über die vorgesehene Funktion und warte auf das Ende. Eine leere Zukunftsspalte kann auch bedeuten, dass die Quelle nur einen begrenzten Zeitraum liefert.
Lösche nicht sofort die komplette Senderliste. Zuerst sollten Aktualisierung, Zuordnung und Zeitkorrektur geprüft werden. Sichere persönliche Favoriten und Zugangsdaten privat, bevor du eine Maßnahme ausführst, die die Einrichtung entfernt.
Offizielle Angaben als Vergleich nutzen
Für ORF-Inhalte kannst du die offiziellen ORF-ON-Seiten zur Orientierung heranziehen. Beachte, dass Livebeginn, Mediathekverfügbarkeit und ein redaktioneller Programmtitel unterschiedliche Angaben sein können. Vergleiche wirklich dieselbe Sendung und Ausgabe.
Ein korrekt angezeigter EPG beweist keine Berechtigung für die Wiedergabe oder Aufnahme. Ebenso garantiert eine Programminformation nicht, dass Replay für diese Sendung verfügbar ist. Diese Funktionen müssen gesondert vom Dienst unterstützt und erlaubt sein.
Eine eindeutige Fehlermeldung senden
Schreibe beispielsweise: „Auf Gerät X zeigt der EPG Sender Y am 5. Oktober eine Stunde später als die offizielle Programmseite; der zweite geprüfte Sender ist korrekt.“ Ergänze App-Version und Zeitpunkt der letzten Aktualisierung.
Schwärze private EPG-URLs und Kontodaten. Eine solche Beschreibung erlaubt eine Prüfung der Zuordnung, ohne deine Zugangsdaten offenlegen zu müssen.